Etappe 2

Beedenkirchen – Winterkasten

Etappe 2

Beedenkirchen – Winterkasten

Etappe 2

Beedenkirchen – Winterkasten

Etappe 2

Beedenkirchen – Winterkasten

Etappe 2

Beedenkirchen – Winterkasten

Etappe 2

Beedenkirchen – Winterkasten

Wenn WIR erklimmen …

Etappe 2 führt auf den „Gipfel“. Das WIR ist wichtig, gemeinsam schaffen wir es. Ab Brandau steigt der Camino stetig an und führt gleich am zweiten Tag zum höchsten Gipfel des hessischen Odenwalds, der Neunkirchner Höhe (605 m) mit dem Kaiserturm.

Die Pilger*in kann die Etappe, je nach Kondition und Interesse, auf vier verschiedenen Wegen zurücklegen:

Camino Incluso

↑ 330 m ↓ 220 m

Variante 1

↑ 170+140 m ↓ 80 m

Variante 2

↑ 170+260 m ↓ 200 m

Variante 3

↑ 170+340 m ↓ 280 m

Die Einschätzung der Etappe für unterschiedliche Nutzergruppen erfolgte auf der Grundlage einzelner Erprobungen und soll für eine erste Orientierung dienen. Die Einschätzung erfolgte ohne Gewähr und erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

Übersichtskarte Etappe 2

Wegqualität

Camino Incluso mit/ ohne Umfahrung Gefälle am Friedhof Winterkasten

Wegführung

Etappe 2 ist eine Bergetappe. Sie führt von Beedenkirchen nach Winterkasten 12 km über Hochflächen und durch Waldstücke. Der Weg steigt insgesamt ca. 4,5 km lang an (6 % – 8 %) und erreicht den höchsten Punkt des hessischen Odenwalds, die Neunkirchner Höhe mit dem Kaiserturm.

Die erste Hälfte des Anstiegs ist in Neunkirchen erreicht. Hier und auf dem anschließenden Panoramaweg ist die Möglichkeit auszuruhen. Die Kirche, Gastronomie, eine Sonnenliege und zahlreiche Bänkchen bieten sich an. Der zweite Anstieg endet auf der Neunkirchner Höhe. Auch hier ein guter Platz zum Rasten: Bänke, Tische, eine Schutzhütte und Bewirtschaftung des Turms am Wochenende stehen zur Verfügung.

Es gibt ein starkes Gefälle kurz vor dem Ziel, Winterkasten, zum Friedhof hinab: auf 500 m 8 -13 %.

Alternative: Dieses Stück kann umfahren werden mit einem Umweg von 800 m über Parkplatz Weinweg. E-Rollstuhlfahrer*innen ist dies dringend empfohlen.

Wegbeschaffenheit

Der Weg ist in Ortschaften asphaltiert, im Wald sind es befestigte Wege mit wassergebundenen Decken. Der Weg ist durchgängig bis ca. 2 m breit und hat Begegnungsflächen. Er darf deshalb (2 m breit) von Radfahrer*innen genutzt werden, ist auf Teilstücken auch als Radweg ausgewiesen, wird während der Holzernte teilweise forstwirtschaftlich genutzt.

Witterungsabhängig gibt es drei schwierige Stellen:

  • Hinter Beedenkirchen verläuft der Weg eben und leicht abwärts über ca. 1,5 km auf einem „Feldweg“. Er hat im ersten Drittel einen Grasmittelstreifen, kann nach Regen und im Winter dort aufgefahren sein, auf dem Weg finden sich lose Steinchen. Dafür gibt es keine Alternative.
  • Kurz vor Neunkirchen nach Überquerung der Straße ist der Übergang über den Straßengraben inzwischen begradigt. Die Kante zwischen Straße und Überbrückung besteht nicht mehr. Der Belag muss noch aushärten (Stand: 20.08.21) bzw. nochmal nachgebessert werden. In entgegengesetzter Richtung kann die Steigung noch ein Hindernis sein, da sie direkt an der Straße endet. Vorsicht! Alternativ fährt die Pilger*in dann 50 m auf der Landstraße. Diese ist gut einsichtig, aber auch zeitweise v.a. schnell befahren! Vorsicht bei Nebel!
  • Die dritte Stelle ist das Gefälle am Friedhof vor Winterkasten. Der Weg ist schlecht befestigt und bei Forstarbeiten und Nässe im Winterhalbjahr sehr aufgefahren. Umfahrung möglich mit einem Umweg von 800 m über Parkplatz Weinweg. Die Umfahrung ist beschrieben.
Verkehr

Es gibt kaum Fahrverkehr, evtl. forstwirtschaftliche Fahrzeuge. In den kleinen Ortschaften führt der Weg kurz durchs Wohngebiet oder auf dem Gehweg entlang der Straße.

Gefahrenstellen sind 3 Straßenüberquerungen:

Es muss 1mal die Landstraße vor Neunkirchen überquert werden (s.o.). Dies ist ein Übergang für Wanderwege, für den Verkehr jedoch nicht gekennzeichnet. Achtung! Die Straße ist gut einsichtig, aber auch zeitweise schnell befahren!

Eine zweite Straßenüberquerung gibt es hinter Neunkirchen auf einem gekennzeichneten Übergang mit Mittelinsel.

Bei Nutzen der Umfahrung des Friedhofs vor Winterkasten muss die Pilger*in nach dem Parkplatz Weinweg zum dritten Mal die Landstraße überqueren. Dabei ist eine Hilfsperson sinnvoll. Es ist (noch) kein Warnschild für Autofahrer vorhanden, dass Wanderwege kreuzen. Nach Waldaustritt bei der Umfahrung muss sie noch ca. 30 m auf der Landstraße zurücklegen und diese dann nochmals überqueren. Die Straße ist hier aber gut einsichtig. Alternativ kann der Parkplatz Weinweg oberhalb von Winterkasten von Begleiter*innen angefahren und die Etappe hier beendet werden.

Etappe 2 – CAMINO INCLUSO

Wanderkarte: Bergstraße-Odenwald Blatt 5, 1:20 000 – Hrsg: Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald

Einschätzung

Die Einschätzung der Etappe für unterschiedliche Nutzergruppen erfolgte auf der Grundlage einzelner Erprobungen und soll für eine erste Orientierung dienen. Die Einschätzung erfolgte ohne Gewähr und erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

Wo es lang geht

Genaue Beschreibung der Wegstrecke und Informationen zur Infrastruktur

Beedenkirchen (327 m) – Brandau (328 m): 3,1 km (↑50 m - ↓40 m)

Die Pilger*in startet in Beedenkirchen gegenüber der evangelischen Kirche.

Pilgerhinweis: Hier sind die zweite Stempelstelle und die Möglichkeit eines Pilgerempfangs. Auf dem Weg unterhalb der Kirche steht die zweite Infotafel. Sie zeigt den Wegverlauf und die Infrastruktur für die 2. Etappe. Im Gemeindehaus ist eine barrierefreie Toilette. Rollstuhlpilger*innen gelangen stufenlos über den Hof zwischen Pfarrhaus und Gemeindehaus – links durch das kleine Keltenwäldchen – von hinten zur Kirche hinauf.

Die PIlger*in rollt die kleine geteerte Straße hinunter, lässt den Gasthof Linde links liegen, der Weg ist auch mit dem grünen Balken markiert.

Der Pilgerweg geht erst gerade, dann etwa 100 m ansteigend (5-9%) durch ein kleines Waldstück. Auf einer weiten Hochebene entlang von Feldern erreicht die Pilger*in nach ca. 800 m an der Kreuzung mit dem Alemannenweg rechts eine Pilgerbank, die zu einer kleinen Rast einlädt.

Anschließend führt der Pilgerweg, wie auch der grüne Balken-Weg, auf einem Feldweg bis nach Brandau. Der Weg über ca. 1,5 km ist eben bis leicht absteigend. Er hat teilweise einen Grasmittelstreifen und ist witterungsabhängig aufgefahren. Auf dem Weg liegen lose Steinchen. Rollstuhlpilger*innen raten wir hier zu einer Person als Schiebehilfe.

Hinweis: Die Umfahrung dieses unebenen Streckenstücks auf dem Radweg 28 können wir nicht empfehlen! Der Radweg geht über 400 m auf der Straße und ist sehr unübersichtlich.

Am Ortseingang von Brandau läuft der Pilgerweg eine kleine Rechtsschleife über die Hechlergasse und den Klingenweg auf die Gadernheimer Straße. Grund dafür ist: rechter Hand kommt die Pilger*in an einem Bäckereicafé und Gasthaus vorbei.

Danach folgt sie dem Pilgerweg nach rechts in die Odenwaldstraße und rollt Richtung Rathaus.

Brandau (328 m) – Neunkirchen (510 m): 3,5 km (↑190 m - ↓0 m)

Hinweis: Am Rathaus trifft Variante 3 auf den Pilgerweg. Im Rathaus gibt es eine barrierefreie Toilette!

Gemeinsam ziehen die Pilger*innen weiter, vorbei an einer vermeintlichen Teestube, entlang der Lützelbacher Straße, Überqueren die Odenwaldstraße,biegen dann an der nächsten Kreuzung rechts in den Neunkirchner Weg ein.

Zuerst verläuft der Weg entlang des Waldrandes, dann geht er durch den Wald weiter, auch weiterhin mit dem grünen Balken und M1 ausgezeichnet. Der Pilgerweg ist befestigt, teilweise mit losen, gröberen Steinchen, und verläuft meist stetig ansteigend (ca. 6,5 -7,5 %) Richtung Neunkirchen.

Hinweis für Fußpilger*innen: Fußpilger*innen können bis zum Austritt aus dem Wald dem M1 folgen, die L3399 überqueren und über die Wiese auf dem Wanderweg (M1 und N3) nach Neunkirchen hinaufgehen.

Etwa 200 m vor Ende des Waldes biegt die Pilger*in links ab, auch A-Weg und Quellen Weg. Sie gelangt auf ebenem Weg kurz darauf an die Landstraße 3399. Neunkirchen ist schon auf der Höhe zu sehen. Für einen sanften und gut befahrbaren Anstieg überquert die Pilger*in die Straße. Nach einer kleinen Überbrückung des Grabens biegt sie rechts in den Fußweg ein, folgt diesem ca. 50 m und dann links der geteerten Zufahrtstraße M1 bis Neunkirchen.

Hinweis: Die Überbrückung des Grabens wurde vom Bauhof Neunkirchen im August 2021 erneuert. Es gibt keine Schwelle mehr zwischen Straße und Überbrückung. Der Belag muss noch aushärten oder evtl. asphaltiert werden.
Vorsicht beim Überqueren der der Landstraße. Diese ist gut einsichtig, aber auch zeitweise v.a. schnell befahren! Vorsicht bei Nebel!

Bis Neunkirchen sind nun ca. 50 Höhenmeter auf ca. 800 m (ca. 6 % Steigung) zu bewältigen.

Pilgerhinweis: In Neunkirchen bietet sich eine längere Rast an. Zwei Odenwälder Gasthäuser und das Kunstcafé laden am Wochenende zur Einkehr ein, die alte Quell- später Wallfahrts- und jetzt evangelische Kirche Cosmas und Damian zu einer spirituellen Pause. Die Kirche ist tagsüber offen. In der Kirche befinden sich der Pilgerstempel, das Pilgerbuch und das Infoblatt zur Stempelstelle. Es besteht die Möglichkeit eines Pilgerempfangs.

In Neunkirchen begegnen die Pilger*innen denen des St. Jost-Pilgerwegs J1 und sind bis oberhalb von Winterkasten gemeinsam unterwegs. In Neunkirchen ist auch der Startpunkt zweier neuer Wege: Mundartwanderweg M und Hirschpfad, ein Meditationsweg.

Neunkirchen (510 m) – Neunkirchner Höhe (605 m): 2 km (↑90 m - ↓0 m)

Von Neunkirchen gelangt die Pilger*in über den Parkplatz wieder zur L3399. Sie überquert diese links über den Fußgängerüberweg und entdeckt den Pilgerweg, rechts weiterführend. Auf dem asphaltierten Weg steigt er ca. 80 m an (bis zu 8 %) bis zu einer Sonnenliege.

Dann geht es eben weiter. Der „Panoramaweg“ bietet einen schönen Blick zurück auf Neunkirchen und die Höhenzüge des Odenwaldes bis nach Frankfurt. Auf den zahlreichen Bänkchen lässt sich diese Landschaft genießen. Die Pilger*in stößt links am Wegrand auf den höchstgelegenen Odenwälder „Ebbelboam“, Station 2 auf dem Mundartweg. Hier ist die Abzweigung zur Modauquelle entlang des Hirschpfads. Diesem ebenen Weg folgt sie bis zum Wald.

Hinweis: Am Waldrand treffen die Pilger*innen, die in Gadernheim gestartet und Variante 2 gefolgt sind, mit denen aus Beedenkirchen auf dem Camino zusammen.

An dieser Kreuzung ist der linke Weg als Pilgerweg markiert, es ist ein befestigter Waldweg (auch rotes Quadrat). Er steigt nun stetig über 1 km bis zum Gipfel an (ca. 6- 8 %).

Hinweis: Fußpilger*innen können ca. 250 m ab Waldeintritt nach rechts auf den Alemannenweg (A) abbiegen und über die Lauterquelle und den Hexenstein auf die Neunkirchner Höhe kommen. Das letzte Stück ist ein abwechslungsreicher Pfad über Wurzeln und Gestein.

Nach ca. 900 m ab Waldeintritt trifft der markierte Pilgerweg auf eine Kreuzung. Dort biegt er rechts ab und folgt dem Fahrweg entlang bis zur Neunkirchner Höhe (605 m) mit dem Kaiserturm (am Wochenende bewirtschaftet). Hier auf dem höchsten Gipfel des hessischen Odenwalds bietet sich eine ausgiebige Rast an.

Hinweis: Etwa 50 – 100 m vor Erreichen der Neunkirchner Höhe kann die Ausschilderung etwas verwirren. Da der Weg immer in beide Richtungen ausgeschildert ist, zeigen die Schilder an der T-Kreuzung auf dem einen Wegweiser in zwei Richtungen: Pfeil nach links: zurück nach Neunkirchen, Pfeil geradeaus: weiter nach Winterkasten. Zusätzlich zeigt ein Wegweiser auf der anderen Seite einem Baum noch nach oben zur Neunkirchner Höhe Die Pilger*in geht rechts hinauf und erreicht kurz darauf die Höhe.

Neunkirchner Höhe (605 m) – Winterkasten, evangelische Kirche (430 m): 4 km (↑0 m - ↓180 m)

Wegen der besseren Wegbeschaffenheit führt der Camino Incluso wieder auf demselben Weg vom Gipfel hinunter und dann nach rechts Richtung Winterkasten.

Hinweis: Die Fußpilger*in kann auch den Weg rechts parallel zu den letzten 100 m des Hinwegs auf einem schmaleren Wanderweg (J1, 4) absteigen oder Alternativ auf dem Europäischen Fernwanderweg E8: Neunkirchner Höhe bis Winterkasten: Ein weicher Trampelpfad (rotes Quadrat) führt von der Neunkirchner Höhe hinunter auf die Schleichhöhe, eine freie Hochfläche. (Zusammentreffen mit Variante 1). Die Pilger*in folgt dem Weg nach rechts und erreicht die Hauptstraße am Dorfeingang und trifft dort wieder auf den Camino. Diesem folgt sie weiter abwärts.

Weiter auf dem Camino Incluso gelangt die Pilger*in zur Gersprenzquelle. Diese liegt schon sichtbar rechts des Weges, ein ehemals schattiges Plätzchen (07. 2019 gerodet und ohne den Schatten der Bäume), mit Bank und Tisch. Dort lässt sich gut Wasser schöpfen oder ein erfrischendes Fußbad nehmen.

Nach der Quelle geht die Pilger*in wieder zurück zum Camino gelangt zum Parkplatz Naturpark/Weinweg. Kurz vor der L3399 zweigt der Pilgerweg rechts ab und führt ca. 300 m steil 40 Höhenmeter (ca. 13 % Gefälle) auf teilweise holprigem Untergrund bis zum Friedhof hinab. Zwischen Friedhof und Sportplatz erwartet die Pilger*in ein „Wald-WC“ am Sportplatz eine Vereins-Gaststätte.

Hinweis: Umfahrung des Gefälles am Friedhof ca. 800 m Umweg: Die Pilger*in zweigt kurz vor Erreichen der Hauptstraße nicht mit dem Camino ab, sondern folgt noch 50 m dem J1 geradeaus bis zum Parkplatz Naturpark/Weinweg. Dort quert der Wanderweg die L3399. Vorsicht Verkehr!

Der Weg ist auch mit dem gelben Quadrat ausgeschildert. Nach ca. 300 m biegt dieser Weg rechts ab.

Kurz danach verlässt die Pilger*in den Weg und biegt wieder rechts auf einen unbenannten Weg.

Dieser führt nach ca. 600 m wieder auf die Hauptstraße.

Noch ca. 50 m auf der Hauptstraße rollen, diese auf Höhe des Sportplatzes dann überqueren und die Umfahrung trifft wieder auf den Camino. Die Hauptstraße ist an diesen beiden Stellen gut einsichtig.

Der Camino trifft nach etwa 500 m, vorbei am Sportplatz, auf die Hauptstraße und mit der Umfahrung zusammen. Rechts geht es ab zur Eleonoren-Klinik sowie einer barrierefreien Toilette im Café Odenwaldstube.

Weiter auf der Landstraße rollt sie bequem und zügig ca. 1,5 km (ca. 6% Gefälle) auf dem Bürgersteig, vorbei an Marmaris Döner, hinab in das Waldhufendorf Winterkasten. Der Weg führt noch 200 m weiter und biegt dann rechts in den Röttweg zur evangelischen Waldhufenkirche ab.

Pilgerhinweis: An der Kirche sind die nächste Stempelstelle und die Möglichkeit eines Pilgerempfangs. Auf dem Weg vor der Kirche steht die dritte Infotafel. Sie zeigt den Wegverlauf und die Infrastruktur für die 3. Etappe.
Eine barrierefreie Toilette im Gemeindehaus steht den Pilger*innen zur Verfügung.

Achtung: Es gibt in Winterkasten keine weitere Übernachtungsmöglichkeit mehr. Deshalb muss die Pilger*in noch ca. 2 km bis Lindenfels weiterpilgern.

Etappe 2 – Variante 1

Wanderkarte: Bergstraße-Odenwald Blatt 5, 1:20 000 – Hrsg: Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald

Einschätzung

Die Einschätzung der Etappe für unterschiedliche Nutzergruppen erfolgte auf der Grundlage einzelner Erprobungen und soll für eine erste Orientierung dienen. Die Einschätzung erfolgte ohne Gewähr und erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

Wegqualität

Auf Variante 1 sind Steigungen und Gefälle zu überwinden. Der Unterschied liegt in der Streckenlänge und der Wegbeschaffenheit.

„Vorteile“ der Variante 1 gegenüber Camino Incluso
  • unabhängig von ÖPNV oder Transport (aber dann 4 km lang von Reichenbach bis Gadernheim auf Bürgersteig aufwärts)
  • gute ÖPNV-Verbindungen
  • gute Wegbeschaffenheit: Steigung und Gefälle asphaltiert
  • 7 km kürzer als Camino (mit Nutzung des ÖPNV)
  • Die Pilger*in muss nicht über die Neunkirchner Höhe.
  • Die Aussicht von der Schleichhöhe kann sich mit der vom Turm der Neunkirchner Höhe messen.
  • nur 1 Straßenüberquerung: sehr übersichtlich, mit Mittelinsel
„Nachteile“ der Variante 1 gegenüber Camino Incluso
  • abhängig von ÖPNV (aber dann 4 km weniger Steigung)
  • 1 km Radweg entlang der Straße + 1 km Steigung + knapp 1 km Gefälle (Radweg mit Trennwand zu Straße, Steigung und Gefälle asphaltiert)
  • Beedenkirchen und Neunkirchen als Stempelstellen und Pilgerempfänge entfallen, aber offene Kirche, Stempelstelle und Pilgerempfang: evangelische Kirche in Reichenbach
  • Die Pilger*in verpasst den höchsten Berg des hessischen Odenwalds, die Neunkirchner Höhe.

Wo es lang geht

Genaue Beschreibung der Wegstrecke und Informationen zur Infrastruktur

Reichenbach (201 m) – Gadernheim (370 m)): 4 km (↑170 m - ↓0 m)

Die Pilger*in startet in Reichenbach am Gasthaus Traube, unterhalb der evangelischen Kirche.

Pilgerhinweis: In Reichenbach sind die Kirche und das Gemeindehaus neben dem Gasthaus. Fußpilger*innen gelangen am Gasthaus Traube über die Treppe zur Kirche. Rollstuhlpilger*innen folgen noch ca. 150 m der Nibelungenstraße, biegen bei der Weststadt-Bäckerei Jakob rechts ab in die Knodener Str., dann rechts in die Friedhofstraße und erreichen über den Friedhof rechts die evangelische Kirche und das Gemeindehaus. Hier sind die zweite Stempelstelle und die Möglichkeit eines Pilgerempfangs. An der Mauer unterhalb der Kirche, beim Gasthof Traube, steht die zweite Infotafel. Sie zeigt den Wegverlauf und die Infrastruktur für die 2. Etappe.

Sie kommt mit dem ÖPNV oder entlang des Fuß-/Radwegs nach Gadernheim.

Gadernheim (370 m) – Schleichhöhe (508 m) – Winterkasten (429 m), evangelische Kirche: 5 km (↑140 m - ↓80 m)

In Gadernheim folgt die Pilger*in 1 km dem Rad- und Fußweg (abgesetzt mit bewachsenem Trennstreifen) rechts entlang aufwärts (3-4 %) der B47 bis kurz vor Kolmbach. An einem alleinstehenden Haus kreuzt der Radweg R9 die B47. Sie überquert die B47, folgt noch kurz dem Radweg R9, wählt dann aber links den Kapellenweg Ko 1 hinauf zum Kapellenberg.

Tipp von Pilger*in mit E-Rollstuhl: dem Radweg R9 bis zur Schleichhöhe folgen. Vorteile: Weg ca. 500m kürzer (Akkuleistung!) und durchgängig asphaltiert (zwischendurch aufgesprungen, kleinere Schlaglöcher seien überwindbar). Auch Pilger*innen, die den Bus nutzen, sei diese Strecke empfohlen. Sie steigen an der Haltestelle „Kolmbach“ aus, überqueren die Straße und gehen direkt auf die „Heilig-Blut-Kapelle“ zu, ein spiritueller Rastplatz auf der Wallfahrt nach Walldürn. Die Pilger*innen folgen kurz dem Weg Ko1 nach links durchs Wohngebiet aufwärts und treffen dann auf den R9, dem sie über die Schleichhöhe bis nach Winterkasten folgen.

Der Ko 1 ist bis auf die Höhe asphaltiert und besser befahrbar als der Radweg. Es sind 1 km und 70 Höhenmeter (7% Steigung) zu bewältigen. Der Weg zweigt auf der Höhe rechts ab. Nun geht es erst eben, dann leicht ansteigend (anfangs auf 400 m 6-7 %, dann 4-5 %, dann auf 200 m 6-8 %) aussichtsreich über die Schleichhöhe hinab nach Winterkasten.
Die Bezeichnung ändert sich von Wk1, dann das rote Quadrat, aber die Richtung ist immer geradeaus hinab (700 m 4-11%) in das Waldhufendorf Winterkasten. Die Pilger*in trifft auf die Hauptstraße und dort auf den Camino.

Hinweis: Bei Übernachtung im Bildungszentrum der deutschen Rentenversicherung Hessen an der Eleonoren-Klinik (barrierefrei) geht es 500 m links auf dem abgesetzten Gehweg der Hauptstraße entlang hinauf.

Ansonsten folgt sie dem Camino nach rechts auf dem abgesetzten Gehweg, ca. 1 km bis zur evangelischen Waldhufenkirche.

Pilgerhinweis: Hier sind die nächste Stempelstelle und die Möglichkeit eines Pilgerempfangs. Auf dem Weg vor der Kirche steht die dritte Infotafel. Sie zeigt den Wegverlauf und die Infrastruktur für die 3. Etappe.
Eine barrierefreie Toilette im Gemeindehaus steht den Pilger*innen zur Verfügung.

Achtung: Es gibt in Winterkasten keine weitere Übernachtungsmöglichkeit mehr. Deshalb muss die Pilger*in noch ca. 2 km bis Lindenfels weiterpilgern.

Etappe 2 – Variante 2

Wanderkarte: Bergstraße-Odenwald Blatt 5, 1:20 000 – Hrsg: Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald

Einschätzung

Die Einschätzung der Etappe für unterschiedliche Nutzergruppen erfolgte auf der Grundlage einzelner Erprobungen und soll für eine erste Orientierung dienen. Die Einschätzung erfolgte ohne Gewähr und erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

Wegqualität

Auf Variante 2 sind Steigungen und Gefälle zu überwinden. Der Unterschied liegt in der Streckenlänge und der Wegbeschaffenheit.

„Vorteile“ der Variante 2 gegenüber Camino Incluso
  • unabhängig von ÖPNV oder Transport (aber dann 4 km lang von Reichenbach bis Gadernheim auf Bürgersteig aufwärts)
  • gute ÖPNV-Verbindungen nach Gadernheim
  • gute Wegbeschaffenheit
  • 3 km kürzer als Camino
  • Vermeidung von zwei Gefahrenstellen: Straßenüberquerungen vor und nach Neunkirchen
„Nachteile“ der Variante 2 gegenüber Camino Incluso
  • abhängig von ÖPNV für 4 km von Reichenbach nach Gadernheim (aber dann 4 km weniger Weg und Steigung)
  • Beedenkirchen und Neunkirchen als Stempelstellen und Pilgerempfänge entfallen, aber offene Kirche, Stempelstelle und Pilgerempfang: evangelische  Kirche Reichenbach
    sowie einfache und lohnende Möglichkeit: 700 m Umweg nach Neunkirchen.

Wo es lang geht

Genaue Beschreibung der Wegstrecke und Informationen zur Infrastruktur

Reichenbach (201 m) – Gadernheim (370 m)): 4 km (↑170 m - ↓0 m)

Die Pilger*in startet in Reichenbach am Gasthaus Traube, unterhalb der evangelischen Kirche.

Pilgerhinweis: In Reichenbach sind die Kirche und das Gemeindehaus neben dem Gasthaus. Fußpilger*innen gelangen am Gasthaus Traube über die Treppe zur Kirche. Rollstuhlpilger*innen folgen noch ca. 150 m der Nibelungenstraße, biegen bei der Weststadt-Bäckerei Jakob rechts ab in die Knodener Str., dann rechts in die Friedhofstraße und erreichen über den Friedhof rechts die evabgellische Kirche und das Gemeindehaus. Hier sind die zweite Stempelstelle und die Möglichkeit eines Pilgerempfangs. An der Mauer unterhalb der Kirche, beim Gasthof Traube, steht die zweite Infotafel. Sie zeigt den Wegverlauf und die Infrastruktur für die 2. Etappe.

Sie kommt mit dem ÖPNV oder entlang des Fuß-/Radwegs nach Gadernheim.

Gadernheim (370 m) – Neunkirchen- Neunkirchner Höhe (605 m): 5 km (↑260 m - ↓20 m)

Die Pilger*in geht in Gadernheim an der Haltestelle Jarnacplatz die Hauptstraße zurück Richtung Kirche, dann rechts in die Neunkirchnerstraße durchs Wohngebiet, blauer Balken, Radweg 9 bis zum Parkplatz Rauhestein (ca. 1 km ab Haltestelle). Dort hält sie sich rechts.

Die Pilger*in rollt entlang der Lauter auf dem Radweg 9. Dieser ist über die halbe Wegstrecke asphaltiert, später ein gut befestigter Waldweg. Er führt ca. 2 km und 130 Höhenmeter aufwärts (ca. 6,5% gesamte Steigung: über 500 m bis 5 % Steigung, über 1,5 km 7-9 %). Die Pilger*in kommt ca. 700 m hinter Neunkirchen direkt auf den Camino. Der Pilgerweg führt weiter bergauf Richtung Neunkirchner Höhe.

TIPP: Wir empfehlen unbedingt ca. 700 m zurück auf ebenem Weg – Panoramaweg – und Aussicht bis nach Frankfurt zurück nach Neunkirchen zu pilgern. DER höchstgelegene Odenwälder „Ebbelboam“, auch eine Station auf dem Mundartweg, ist schon eine Rast wert nach dem Aufstieg.

Viele Bänkchen und eine Sonnenliege laden zur Entschleunigung ein. Von der Sonnenliege geht es 80 m (bis zu 8 % Gefälle) abwärts zur L339. Diese überquert die Pilger*in über eine Mittelinsel und gelangt direkt über den Parkplatz nach Neunkirchen hinein. Vor ihr steht die höchstgelegene Quellkirche im Odenwald.

Pilgerhinweis: In Neunkirchen bietet sich eine längere Rast an. Zwei Odenwälder Gasthäuser und das Kunstcafé laden am Wochenende zur Einkehr ein, die alte Quell- später Wallfahrts- und jetzt evangelische Kirche Cosmas und Damian zu einer spirituellen Pause. Die Kirche ist tagsüber offen. In der Kirche befinden sich der Pilgerstempel, das Pilgerbuch und das Infoblatt zur Stempelstelle. Es besteht die Möglichkeit eines Pilgerempfangs.

In Neunkirchen begegnen die Pilger*innen denen des St. Jost-Pilgerwegs J1 und sind bis oberhalb von Winterkasten gemeinsam unterwegs. In Neunkirchen ist auch der Startpunkt zweier neuer Wege: Mundartwanderweg M und Hirschpfad.

Nach dem Abstecher nach Neunkirchen geht die Pilger*in auf dem Camino wieder zurück bis zum Waldrand.

Hinweis: Dort treffen die Pilger*innen, die in Gadernheim gestartet und Variante 2 gefolgt sind, mit denen aus Beedenkirchen auf dem Camino zusammen.

An dieser Kreuzung ist der linke Weg als Pilgerweg markiert, es ist ein befestigter Waldweg (auch rotes Quadrat). Er steigt nun stetig über 1 km bis zum Gipfel an (ca. 6-8 %).

Hinweis: Fußpilger*innen können ca. 250 m ab Waldeintritt nach rechts auf den Alemannenweg (A) abbiegen und über die Lauterquelle und den Hexenstein auf die Neunkirchner Höhe kommen. Das letzte Stück ist ein abwechslungsreicher Pfad über Wurzeln und Gestein.

Nach ca. 900 m ab Waldeintritt trifft der markierte Pilgerweg auf eine Kreuzung. Dort biegt er rechts ab und folgt dem Fahrweg entlang bis zur Neunkirchner Höhe (605 m) mit dem Kaiserturm (am Wochenende bewirtschaftet). Hier auf dem höchsten Gipfel des hessischen Odenwalds bietet sich eine ausgiebige Rast an.

Hinweis: Etwa 50-100 m vor Erreichen der Neunkirchner Höhe kann die Ausschilderung etwas verwirren. Da der Weg immer in beide Richtungen ausgeschildert ist, zeigen die Schilder an der T-Kreuzung auf dem einen Wegweiser in zwei Richtungen: Pfeil nach links: zurück nach Neunkirchen, Pfeil geradeaus: weiter nach Winterkasten. Zusätzlich zeigt ein Wegweiser auf der anderen Seite einem Baum noch nach oben zur Neunkirchner Höhe Die Pilger*in geht rechts hinauf und erreicht kurz darauf die Höhe.

Neunkirchner Höhe (605 m) – Winterkasten, evangelische Kirche (430 m): 4 km (↑0 m - ↓180 m)

Wegen der besseren Wegbeschaffenheit führt der Camino Incluso wieder auf demselben Weg vom Gipfel hinunter und dann nach rechts Richtung Winterkasten.

Hinweis: Die Fußpilger*in kann auch den Weg rechts parallel zu den letzten 100 m des Hinwegs auf einem schmaleren Wanderweg (J1, 4) absteigen oder Alternativ auf dem Europäischen Fernwanderweg E8: Neunkirchner Höhe bis Winterkasten: Ein weicher Trampelpfad (rotes Quadrat) führt von der Neunkirchner Höhe hinunter auf die Schleichhöhe, eine freie Hochfläche. (Zusammentreffen mit Variante 1). Die Pilger*in folgt dem Weg nach rechts und erreicht die Hauptstraße am Dorfeingang und trifft dort wieder auf den Camino. Diesem folgt sie weiter abwärts.

Weiter auf dem Camino Incluso gelangt die Pilger*in zur Gersprenzquelle. Diese liegt schon sichtbar rechts des Weges, ein ehemals schattiges Plätzchen (07. 2019 gerodet und ohne den Schatten der Bäume), mit Bank und Tisch. Dort lässt sich gut Wasser schöpfen oder ein erfrischendes Fußbad nehmen.

Nach der Quelle geht die Pilger*in wieder zurück zum Camino gelangt zum Parkplatz Naturpark/Weinweg. Kurz vor der L3399 zweigt der Pilgerweg rechts ab und führt ca. 300 m steil 40 Höhenmeter (ca. 13 % Gefälle) auf teilweise holprigem Untergrund bis zum Friedhof hinab. Zwischen Friedhof und Sportplatz erwartet die Pilger*in ein „Wald-WC“ am Sportplatz eine Vereins-Gaststätte.

Hinweis: Umfahrung des Gefälles am Friedhof ca. 800 m Umweg: Die Pilger*in zweigt kurz vor Erreichen der Hauptstraße nicht mit dem Camino ab, sondern folgt noch 50 m dem J1 geradeaus bis zum Parkplatz Naturpark/Weinweg. Dort quert der Wanderweg die L3399. Vorsicht Verkehr!

Der Weg ist auch mit dem gelben Quadrat ausgeschildert. Nach ca. 300 m biegt dieser Weg rechts ab.

Kurz danach verlässt die Pilger*in den Weg und biegt wieder rechts auf einen unbenannten Weg.

Dieser führt nach ca. 600 m wieder auf die Hauptstraße.

Noch ca. 50 m auf der Hauptstraße rollen, diese auf Höhe des Sportplatzes dann überqueren und die Umfahrung trifft wieder auf den Camino. Die Hauptstraße ist an diesen beiden Stellen gut einsichtig.

Der Camino trifft nach etwa 500 m, vorbei am Sportplatz, auf die Hauptstraße und mit der Umfahrung zusammen. Rechts geht es ab zur Eleonoren-Klinik und einer barrierefreien Toilette.

Weiter auf der Landstraße rollt sie bequem und zügig ca. 1,5 km (ca. 6 % Gefälle) auf dem Bürgersteig, vorbei an Marmaris Döner, hinab in das Waldhufendorf Winterkasten. Der Weg führt noch 200 m weiter und biegt dann rechts in den Röttweg zur evangelischen Waldhufenkirche ab.

Pilgerhinweis: Hier sind die nächste Stempelstelle und die Möglichkeit eines Pilgerempfangs. Auf dem Weg vor der Kirche steht die dritte Infotafel. Sie zeigt den Wegverlauf und die Infrastruktur für die 3. Etappe.
Eine barrierefreie Toilette im Gemeindehaus steht den Pilger*innen zur Verfügung.

Achtung: Es gibt in Winterkasten keine weitere Übernachtungsmöglichkeit mehr. Deshalb muss die Pilger*in noch ca. 2 km bis Lindenfels weiterpilgern.

Etappe 2 – Variante 3

Wanderkarte: Bergstraße-Odenwald Blatt 5, 1:20 000 – Hrsg: Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald

Einschätzung

Die Einschätzung der Etappe für unterschiedliche Nutzergruppen erfolgte auf der Grundlage einzelner Erprobungen und soll für eine erste Orientierung dienen. Die Einschätzung erfolgte ohne Gewähr und erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

Wegqualität

Auf Variante 3 sind Steigungen und Gefälle zu überwinden. Der Unterschied liegt in der Streckenlänge und der Wegbeschaffenheit.

„Vorteile“ der Variante 3 gegenüber Camino Incluso
  • unabhängig von ÖPNV oder Transport (aber dann 4 km lang auf Bürgersteig aufwärts)
  • gute ÖPNV-Verbindungen nach Gadernheim
  • kaum Steigung bis Brandau
  • gute Wegbeschaffenheit bis Brandau
„Nachteile“ der Variante 3 gegenüber Camino Incluso
  • abhängig von ÖPNV für 4 km von Reichenbach nach Gadernheim (aber dann 4 km weniger Weg und Steigung)
  • Beedenkirchen als 2. Stempelstelle und Pilgerempfang entfällt, aber offene Kirche, Stempelstelle und Pilgerempfang: evangelische Kirche, Reichenbach

Wo es lang geht

Genaue Beschreibung der Wegstrecke und Informationen zur Infrastruktur

Reichenbach (201 m) – Gadernheim (370 m)): 4 km (↑170 m - ↓0 m)

Die Pilger*in startet in Reichenbach am Gasthaus Traube, unterhalb der evangelischen Kirche.

Pilgerhinweis: In Reichenbach sind die Kirche und das Gemeindehaus neben dem Gasthaus. Fußpilger*innen gelangen am Gasthaus Traube über die Treppe zur Kirche. Rollstuhlpilger*innen folgen noch ca. 150 m der Nibelungenstraße, biegen bei der Weststadt-Bäckerei Jakob rechts ab in die Knodener Str., dann rechts in die Friedhofstraße und erreichen über den Friedhof rechts die evangelische Kirche und das Gemeindehaus. Hier sind die zweite Stempelstelle und die Möglichkeit eines Pilgerempfangs. An der Mauer unterhalb der Kirche, beim Gasthof Traube, steht die zweite Infotafel. Sie zeigt den Wegverlauf und die Infrastruktur für die 2. Etappe.

Sie kommt mit dem ÖPNV oder entlang des Fuß-/Radwegs nach Gadernheim.

Gadernheim (370 m) – Brandau (328 m): 3 km (↑ 60 m- ↓110 m)

Die Pilger*in geht in Gadernheim an der Haltestelle Jarnacplatz die Hauptstraße zurück Richtung Kirche, dann rechts in die Neunkirchnerstraße durchs Wohngebiet, blauer Balken, Radweg 9 bis zum Parkplatz Rauhestein (ca. 1 km ab Haltestelle). Dort hält sie sich rechts.

Die Pilger*in nimmt am Parkplatz den linken Weg – blauer Balken – und folgt ihm ca. 50 m ansteigend (ca. 7 %), dann gerade und leicht abwärts knapp 2 km bis Brandau. Dabei ist sie von der Lauter zur Modau unterwegs. Der Weg kommt oberhalb von Brandau aus dem Wald.

Die Pilger*in lässt das Schützenhaus links liegen und kurz darauf das evangelische Gemeindehaus rechts. Sie gelangt zur Ecke Römerberg/Lützelbacher Straße. Dort trifft sie wieder auf den Camino. In Brandau hat die Pilger*in die Möglichkeit in verschiedenen Gasthäusern einzukehren.

Brandau (328 m) – Neunkirchen (510 m): 3,5 km (↑190 m - ↓0 m)

Hinweis: Am Rathaus trifft Variante 3 auf den Pilgerweg. Im Rathaus gibt es eine barrierefreie Toilette!

Gemeinsam ziehen die Pilger*innen weiter, vorbei an einer vermeintlichen Teestube, entlang der Lützelbacher Straße, die Odenwaldstraße überqueren, dann an der nächsten Kreuzung rechts in den Neunkirchner Weg.

Zuerst verläuft der Weg entlang des Waldrandes, dann geht er durch den Wald weiter, auch weiterhin mit dem grünen Balken und M1 ausgezeichnet. Der Pilgerweg ist befestigt teilweise mit losen, gröberen Steinchen und verläuft meist stetig ansteigend (ca. 6,5 -7,5 %) Richtung Neunkirchen.

Hinweis für Fußpilger*innen: Fußpilger*innen können bis zum Austritt aus dem Wald dem M1 folgen, die L3399 überqueren und über die Wiese auf dem Wanderweg (M1 und N3) nach Neunkirchen hinaufgehen.

Etwa 200 m vor Ende des Waldes biegt die Pilger*in links ab, auch A-Weg und Quellen Weg. Sie gelangt auf ebenem Weg kurz darauf an die Landstraße 3399. Neunkirchen ist schon auf der Höhe zu sehen. Für einen sanften und gut befahrbaren Anstieg überquert die Pilger*in die Straße. Nach einer kleinen Überbrückung des Grabens biegt sie rechts in den Fußweg ein, folgt diesem ca. 50 m und dann links der geteerten Zufahrtstraße M1 bis Neunkirchen.

Hinweis: Die Überbrückung des Grabens wurde vom Bauhof Neunkirchen im August 2021 erneuert. Es gibt keine Schwelle mehr zwischen Straße und Überbrückung. Der Belag muss noch aushärten oder evtl. asphaltiert werden.
Vorsicht beim Überqueren der der Landstraße. Diese ist gut einsichtig, aber auch zeitweise v.a. schnell befahren! Vorsicht bei Nebel!

Bis Neunkirchen sind nun ca. 50 Höhenmeter auf ca. 800 m (ca. 6 % Steigung) zu bewältigen.

Pilgerhinweis: In Neunkirchen bietet sich eine längere Rast an. Zwei Odenwälder Gasthäuser und das Kunstcafé laden am Wochenende zur Einkehr ein, die alte Quell- später Wallfahrts- und jetzt evangelische Kirche Cosmas und Damian zu einer spirituellen Pause. Die Kirche ist tagsüber offen. In der Kirche befinden sich der Pilgerstempel, das Pilgerbuch und das Infoblatt zur Stempelstelle. Es besteht die Möglichkeit eines Pilgerempfangs.

In Neunkirchen begegnen die Pilger*innen denen des St. Jost-Pilgerwegs J1 und sind bis oberhalb von Winterkasten gemeinsam unterwegs. In Neunkirchen ist auch der Startpunkt zweier neuer Wege: Mundartwanderweg M und Hirschpfad, einem Meditationsweg.

Neunkirchen (510 m) – Neunkirchner Höhe (605 m): 2 km (↑90 m - ↓0 m)

Von Neunkirchen gelangt die Pilger*in über den Parkplatz wieder zur L3399. Sie überquert diese links über den Fußgängerüberweg und entdeckt den Pilgerweg, rechts weiterführend. Auf dem asphaltierten Weg steigt er ca. 80 m an (bis zu 8 %) bis zu einer Sonnenliege.

Dann geht es eben weiter. Der „Panoramaweg“ bietet einen schönen Blick zurück auf Neunkirchen und die Höhenzüge des Odenwaldes bis nach Frankfurt. Auf den zahlreichen Bänkchen lässt sich diese Landschaft genießen. Die Pilger*in stößt links am Wegrand auf den höchstgelegenen Odenwälder „Ebbelboam“, Station 2 auf dem Mundartweg. Hier ist die Abzweigung zur Modauquelle entlang des Hirschpfads. Diesem ebenen Weg folgt sie bis zum Wald.

Hinweis: Am Waldrand treffen auch die Pilger*innen, die in Gadernheim gestartet und Variante 2 gefolgt sind, mit denen aus Beedenkirchen auf dem Camino zusammen.

An dieser Kreuzung ist der linke Weg als Pilgerweg markiert, es ist ein befestigter Waldweg (auch rotes Quadrat). Er steigt nun stetig über 1 km bis zum Gipfel an (ca. 6-8 %).

Hinweis: Fußpilger*innen können ca. 250 m ab Waldeintritt nach rechts auf den Alemannenweg (A) abbiegen und über die Lauterquelle und den Hexenstein auf die Neunkirchner Höhe kommen. Das letzte Stück ist ein abwechslungsreicher Pfad über Wurzeln und Gestein.

Nach ca. 900 m ab Waldeintritt trifft der markierte Pilgerweg auf eine Kreuzung. Dort biegt er rechts ab und folgt dem Fahrweg entlang bis zur Neunkirchner Höhe (605 m) mit dem Kaiserturm (am Wochenende bewirtschaftet). Hier auf dem höchsten Gipfel des hessischen Odenwalds bietet sich eine ausgiebige Rast an.

Hinweis: Etwa 50-100 m vor Erreichen der Neunkirchner Höhe kann die Ausschilderung etwas verwirren. Da der Weg immer in beide Richtungen ausgeschildert ist, zeigen die Schilder an der T-Kreuzung auf dem einen Wegweiser in zwei Richtungen: Pfeil nach links: zurück nach Neunkirchen, Pfeil geradeaus: weiter nach Winterkasten. Zusätzlich zeigt ein Wegweiser auf der anderen Seite einem Baum noch nach oben zur Neunkirchner Höhe Die Pilger*in geht rechts hinauf und erreicht kurz darauf die Höhe.

Neunkirchner Höhe (605 m) – Winterkasten, evangelische Kirche (430 m): 4 km (↑0 m - ↓180 m)

Wegen der besseren Wegbeschaffenheit führt der Camino Incluso wieder auf demselben Weg vom Gipfel hinunter und dann nach rechts Richtung Winterkasten.

Hinweis: Die Fußpilger*in kann auch den Weg rechts parallel zu den letzten 100 m des Hinwegs auf einem schmaleren Wanderweg (J1, 4) absteigen oder Alternativ auf dem Europäischen Fernwanderweg E8: Neunkirchner Höhe bis Winterkasten: Ein weicher Trampelpfad (rotes Quadrat) führt von der Neunkirchner Höhe hinunter auf die Schleichhöhe, eine freie Hochfläche. (Zusammentreffen mit Variante 1). Die Pilger*in folgt dem Weg nach rechts und erreicht die Hauptstraße am Dorfeingang und trifft dort wieder auf den Camino. Diesem folgt sie weiter abwärts.

Weiter auf dem Camino Incluso gelangt die Pilger*in zur Gersprenzquelle. Diese liegt schon sichtbar rechts des Weges, ein ehemals schattiges Plätzchen (07. 2019 gerodet und ohne den Schatten der Bäume), mit Bank und Tisch. Dort lässt sich gut Wasser schöpfen oder ein erfrischendes Fußbad nehmen.

Nach der Quelle geht die Pilger*in wieder zurück zum Camino gelangt zum Parkplatz Naturpark/Weinweg. Kurz vor der L3399 zweigt der Pilgerweg rechts ab und führt ca. 300 m steil 40 Höhenmeter (ca. 13 % Gefälle) auf teilweise holprigem Untergrund bis zum Friedhof hinab. Zwischen Friedhof und Sportplatz erwartet die Pilger*in ein „Wald-WC“ am Sportplatz eine Vereins-Gaststätte.

Hinweis: Umfahrung des Gefälles am Friedhof ca. 800 m Umweg: Die Pilger*in zweigt kurz vor Erreichen der Hauptstraße nicht mit dem Camino ab, sondern folgt noch 50 m dem J1 geradeaus bis zum Parkplatz Naturpark/Weinweg. Dort quert der Wanderweg die L3399. Vorsicht Verkehr!

Der Weg ist auch mit dem gelben Quadrat ausgeschildert. Nach ca. 300 m biegt dieser Weg rechts ab.

Kurz danach verlässt die Pilger*in den Weg und biegt wieder rechts auf einen unbenannten Weg.

Dieser führt nach ca. 600 m wieder auf die Hauptstraße.

Noch ca. 50 m auf der Hauptstraße rollen, diese auf Höhe des Sportplatzes dann überqueren und die Umfahrung trifft wieder auf den Camino. Die Hauptstraße ist an diesen beiden Stellen gut einsichtig.

Der Camino trifft nach etwa 500 m, vorbei am Sportplatz, auf die Hauptstraße und mit der Umfahrung zusammen. Rechts geht es ab zur Eleonoren-Klinik und einer barrierefreien Toilette.

Weiter auf der Landstraße rollt sie bequem und zügig ca. 1,5 km (ca. 6% Gefälle) auf dem Bürgersteig, vorbei an Marmaris Döner, hinab in das Waldhufendorf Winterkasten. Der Weg führt noch 200 m weiter und biegt dann rechts in den Röttweg zur evangelischen Waldhufenkirche ab.

Pilgerhinweis: Hier sind die nächste Stempelstelle und die Möglichkeit eines Pilgerempfangs. Auf dem Weg vor der Kirche steht die dritte Infotafel. Sie zeigt den Wegverlauf und die Infrastruktur für die 3. Etappe.
Eine barrierefreie Toilette im Gemeindehaus steht den Pilger*innen zur Verfügung.

Achtung: Es gibt in Winterkasten keine weitere Übernachtungsmöglichkeit mehr. Deshalb muss die Pilger*in noch ca. 2 km bis Lindenfels weiterpilgern.

Allgemeine Informationen zur Etappe

Was uns bewegt – Wenn WIR erklimmen …

Etappe 2 führt auf den „Gipfel“. Das WIR ist wichtig, gemeinsam schaffen wir es.

Ab Brandau steigt der Camino stetig an (ca. 6 %) und führt gleich am zweiten Tag zum höchst gelegenen Ort im südhessischen Landkreis Darmstadt-Dieburg, nach Neunkirchen (510 m). Der Gipfel ist noch nicht erklommen, aber wir haben unser erstes Gipfelerlebnis, eine atemberaubende Aussicht weit ins Land hinein.

Weiter gelangen wir zum höchsten Odenwälder Apfelbaum und erklimmen anschließend den höchsten Berg des hessischen Odenwalds, der Neunkirch-ner Höhe (605 m) mit dem Kaiserturm. Im Kaiserturm befindet sich die „höchstgelegene Wirtschaft“ im Odenwald.

Oben auf der Höhe verstellen Bäume die Aussicht, aber wir schauen von unten in die Baumwipfel, spüren die „himmlische“ Ruhe und den Windhauch, der über sie streicht. Der Turm bietet uns die Möglichkeit, uns über die Bäume zu erheben.

Variante 1 führt über die Schleichhöhe (508 m). Hier haben wir den freien Blick nach Westen bis die letzten Schimmer der Sonne untergegangen sind. Gipfel zu erklimmen kann sehr erhebend und beflügelnd wirken. Von jedem Gipfel führt der Weg wieder ins Tal, hier zum Etappenziel Winterkasten.

Ähnlich dem Camino Incluso geht es auch im Leben auf und ab, es bietet Höhen und Tiefen, dem die Pilger*innen auf dem Weg nachspüren können.

Pilgern

Soweit nicht anders angegeben sind die genannten Orte barrierefrei.

 

4 Stempelstellen

  • Beedenkirchen: in der evangelischen Kirche (Schlüssel im Tresor vor der Kirche und im Gasthaus Linde gegenüber, bedingt barrierefrei)
  • Reichenbach (Variante 1-3): Pilgerkästchen vor der evangelischen Kirche (offene Kirche von Ostern bis Oktober)
  • Neunkirchen: in der evangelischen Kirche (tagsüber offene Kirche)
  • Winterkasten: im Pilgerkästchen vor der evangelischen Kirche

2 Infotafeln

  • Beedenkirchen: evangelische Kirche (an der Mauer direkt am Pilgerweg)
  • Reichenbach (Variante 1-3): an der Mauer beim Gasthaus Traube und Bushaltestelle

4 Pilgerempfänge / -segen:

Die Pilger*in findet die Kontaktdaten und weitere Angebote auf der Liste „Pilgerempfang“.

LISTE PILGEREMPFANG ANSEHEN

Besondere Orte / Kraftorte
Toiletten

Soweit nicht anders angegeben, sind die genannten Toiletten barrierefrei.

Beedenkirchen:

  • evangelisches Gemeindehaus:
    Schlüssel im Tresor vor der Kirche. (Code erfragen bei Hans Adam: 06254 3634, Jürgen Schellhaas: 06254 1093, Pf. Engelbrecht: 0160 94958157 / im Pfarrhaus nebenan) und im Gasthaus Linde (Tel. 06254 555) gegenüber, Mi Ruhetag (Zugang zu den Schlüsseldepots nicht barrierefrei, Rollstuhlpilger*innen müssen sich telefonisch anvisieren. Zugang zum Gemeindehaus und WC ist barrierefrei).

Reichenbach:

  • Felsenmeerzentrum, Parkplatz (öffentlich, 24 h)

Brandau:

  • Rathaus (Öffnungszeiten beachten!)
  • Gasthaus am Mühlberg (Öffnungszeiten beachten!)

Winterkasten:

  • Bildungshaus und Café Odenwaldstube in der Eleonoren Klinik (täglich)
  • evangelisches Gemeindehaus/ Kirche: klingeln oder anrufen

 

LISTE VERSORGUNG ANSEHEN

 

Links zu:

Versorgung

Soweit nicht anders angegeben sind die genannten Orte barrierefrei. Die Gastgärten sind meist barrierefrei, die Toiletten in den Gasthäusern sind nicht immer barrierefrei – siehe „Liste Versorgung“.

LISTE VERSORGUNG ANSEHEN

Reichenbach:

  • Dora‘s Café
  • Weststadtbäckerei Jakob (Telefon: 06254 959277)
  • Gasthaus Traube (nicht barrierefrei)
  • Gasthaus Grüner Baum (nicht barrierefrei)

Beedenkirchen:

  • Gabi‘s Frühstückchen (Telefon: 06254 9592521)
  • Gasthaus Linde (bedingt barrierefrei)

Brandau:

  • Reimunds Backstube (Café bedingt barrierefrei)
  • Gasthaus La Vita (bedingt barrierefrei)
  • Haus am Mühlberg
  • Sportheim (bedingt barrierefrei)

Neunkirchen:

  • Gasthaus Linde Höhenhaus
  • Gasthaus Grüner Baum (nicht barrierefrei)
  • Gasthaus Linde (nicht barrierefrei)
  • Kunst-Café (nicht barrierefrei)
  • Im Kaiserturm (nicht barrierefrei), Telefon: 06254 7145

Laudenau:

  • Zum Laudenauer Tal (nicht barrierefrei)

Winterkasten:

  • Café Odenwaldstuben (in Eleonoren-Klinik)
  • Zumra’s Bistro (bedingt barrierefrei)
  • Marmaris Bistro Döner (nicht barrierefrei)

Lindenfels:

  • Gasthaus Pension Ludwigshöhe (nicht barrierefrei)
  • Dönerhaus (bedingt barrierefrei)
  • Burgbäckerei Gürtler
  • Waldschlösschen (nicht barrierefrei)
  • Pizzeria Franco (nicht barrierefrei)
  • Indian Palace (nicht barrierefrei)
  • Kiosk an der Burg (bedingt barrierefrei)
  • Altstadt Café (nicht barrierefrei)

Links zu:

Übernachten

Soweit nicht anders angegeben sind die genannten Orte barrierefrei.

Liste „Übernachtung“ mit ausführlichen Beschreibungen zu Barrierefreiheit, Bedingungen vor Ort, Möglichkeiten, Ansprechpartner*innen, Öffnungszeiten, Kontaktdaten.

LISTE ÜBERNACHTEN ANSEHEN

Am Borstein:

  • Waldgasthaus Am Borstein (nicht barrierefrei) – Zur Website

Reichenbach:

  • Gästehaus „Am Nibelungensteig“ von Gasthaus Traube
  • Gasthaus Traube (nicht barrierefrei) – Zur Website

Beedenkirchen:

  • evangelisches Freizeitheim (bedingt barrierefrei): 2–3 Personen, Anfragen bei der Kirchengemeinde – Zur Website
  • Pension Felsenmeer (nicht barrierefrei) – Zur Website

Neunkirchen:

  • Gasthaus Höhenhaus (nicht barrierefrei)

Laudenau:

  • Zum Laudenauer Tal (nicht barrierefrei)

Winterkasten:

  • Bildungshaus bei der Eleonoren-Klinik, Frau Friedrich – Zur Website

Lindenfels:

  • Albert-Schweitzer-Haus – Zur Website
  • Terrassencamping Schlierbach – Zur Website
  • Gasthaus Pension Ludwigshöhe (bedingt barrierefrei) – Zur Website
  • Waldschlösschen (nicht barrierefrei) – Zur Website
  • Kapitän Jacks kuschlige Kajüte (nicht barrierefrei)
    Telefon: 0178-4026592
Parkplätze

Fast alle Parkplätze sind eben und rollstuhlgerecht. Es gibt aber nicht auf jedem Parkplatz ausgewiesene Plätze für Rollstuhlfahrer*innen.

Beedenkirchen:

  • Parkplatz Römersteine (Parkplatz Naturpark)

Reichenbach:

  • Parkplatz Talweg (Parkplatz Naturpark): nicht barrierefrei, Schräglage

Gadernheim:

  • Parkplatz Rauhestein: bedingt barrierefrei, leichte Schräglage (Parkplatz Naturpark)

Brandau:

  • Parkplatz Sportplatz
  • Parkplatz Rathaus (1 ausgewiesener Parkplatz für Rollstuhlfahrer*innen)

Neunkirchen:

  • Parkplatz am Ortseingang (Parkplatz Naturpark)

Winterkasten:

  • Parkplatz Weinweg (Parkplatz Naturpark)
  • Parkplatz Freiheit (Parkplatz Naturpark)

 

Links zu:

ÖPNV

Der Startpunkt Beedenkirchen ist nicht regelmäßig mit dem ÖPNV erreichbar.
Man muss auf Reichenbach ausweichen.
Der Zielort Winterkasten ist mit dem ÖPNV erreichbar.

 

Bensheim:

  • Zug (Bahnsteig barrierefrei, Aufzug, Rampe)
  • Bus 665 (Niederflurbus): Bensheim – Schönberg – Elmshausen – Reichenbach – Gadernheim – Winterkasten

Beedenkirchen:

  • Schulbus an hessischen Schultagen: 664 (Niederflurbus)

Winterkasten:

  • Bus 665 (Niederflurbus)
Tourist-Info

Soweit nicht anders angegeben sind die genannten Orte barrierefrei.

 

Tourismus Bergstraße-Odenwald (nicht barrierefrei)
Marktplatz 1
64720 Michelstadt
Telefon: 06061-965970
info@bergstraße-odenwald.de
www.bergstrasse-odenwald.de

Kur- und Touristikservice Lindenfels
Burgstraße 37
64678 Lindenfels
Telefon: 06255-30644
touristik@lindenfels.de
www.lindenfels.de

Gemeinde Lautertal
www.lautertal.de/tourismus-uebersicht

Felsenmeer-Informationszentrum
Felsenmeer 3
64686 Lautertal
Telefon: 06254-940160
information@felsenmeer.eu
www.felsenmeer-zentrum.de/willkommen

 

LISTE VERSORGUNG ANSEHEN

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