CAMINO INCLUSO

Ein Schulprojekt der SRH Stephen-Hawking-Schule wird zum Pilgerweg FÜR ALLE.

Etappe 1

Im Reich der Steine

Etappe 2

Wenn WIR erklimmen …

Etappe 3

Der Wind, das himmlische Kind

Etappe 4

Dem Himmel so nah oder nah am Wasser

Etappe 5

Über Grenzen

Etappe 6

Schrittweise Ankommen

Der CAMINO INCLUSO – interreligiös – inklusiv – international

  • auf 84 km durch den Odenwald von Bensheim-Auerbach nach Heidelberg
  • ausgeschildert mit dem „gelben Beutel“
  • ausgestattet mit zahlreichen Stempelstellen
  • erprobt zu Fuß und auf Rädern
  • Barrieren erkundet, beschrieben, manche behoben

Brich auf! Du wirst belohnt.

Mach mit! Und werde Teil des Projekts, denn der Pilgerweg bleibt ein wachsendes Projekt.

Etappe 1

Bensheim/Auerbach – Beedenkirchen

Etappe 2

Beedenkirchen – Winterkasten

Etappe 3

Winterkasten – Hammelbach

Etappe 4

Hammelbach – Siedelsbrunn

Etappe 5

Siedelsbrunn – Kohlhof

Etappe 6

Kohlhof – Heidelberg

Informationen zum CAMINO INCLUSO

CAMINO INCLUSO – Bedeutung des Namens

Camino (spanisch: Weg) ist die Kurzbezeichnung für den Jakobsweg in Nordspanien. Incluso (italienisch: einschließlich, inbegriffen) stellt die Besonderheit des Weges heraus: Er soll inklusiv sein, also die Teilnahme ALLER ermöglichen.
GEMEINSAM ist viel machbar. Deshalb auch die gemeinsame spanisch-italienische Wortkombination des Namens: „Camino Incluso“.
Nur in dieser unstimmig scheinenden Kombination stimmt sie inhaltlich, auch in dem Sinne, dass nicht alles für alle passend gemacht werden kann. Die Wortkombination kommt gut über die Lippen und macht den Weg (durch die geläufige Kurzform „Camino“ für den Jakobsweg) sofort als Pilgerweg sichtbar.

Pilgern oder Wandern?

Ein Weg wird zum Pilgerweg durch die Menschen, die ihm mit einer inneren Haltung folgen.

Pilgern heißt:

  • nach außen gehen, nach innen sehen
  • Spuren finden und hinterlassen
  • Erfahrungen reflektieren und sie mit anderen kommunizieren
  • sich dem Weg anvertrauen – dem Wegzeichen Vektor „gelber Pilgerbeutel“ einfügen folgen

Der Camino Incluso führt durch den Odenwald. Die Herkunft des Namens „Odenwald“ ist nicht eindeutig, sondern vielseitig und inspirierend. Es gibt verschiedene Möglichkeiten: von Odin/ Wotan: Odins Wald, von Ode = Sage: Wald der Sagen, von Odem = Atem: Wald der Winde, von öde = einsam, dünn besiedelt: einsamer Wald.

Der Name ist Impuls für den Aufbruch aus dem Alltag in den öden Wald, zu sich selber. Beschützt, herausgefordert, frische Luft atmend, Einsamkeit und Gemeinschaft erfahrend.

Pilgern ist eine „Wanderung“ zum eigenen Selbst mit dem Ziel, Klarheit zu bekommen.

Um diese Haltung zu erlangen und aus dieser Haltung heraus neue Erfahrungen zu machen, haben Pilger*innen gern Wege genommen, auf denen viele Pilger*innen bereits unterwegs waren. Die Wege ermöglichen in einzelnen Etappen immer wieder Aufbruch und Ankunft. Sie bieten eine verlässliche Infrastruktur für Versorgung und Übernachtung und besondere (Kraft-)Orte zum Verweilen. Seit alters her gibt es die etablierten Pilgerwege, an erster Stelle den Jakobsweg.

Die alten Pilgerwege verlaufen meist entlang von Handelsstraßen. Diese verbanden strategisch wichtige Orte auf kürzestem Weg und über Höhenzüge, da in den Tälern die Wege meist sumpfig waren. Es entstanden auf diesen Straßen Versorgungsstationen und Herbergen für Reiter*innen mit ihren Pferden sowie Zollstationen.

Der Camino Incluso ist an dem Verlauf der Hohen Straße orientiert. Die Hohe Straße war eine wichtige Handelsstraße von Michelstadt im Odenwald über die Höhenzüge der Tromm, Siedelsbrunn und Wilhelmsfeld bis nach Heidelberg. In Deutschland sind ca. 10 „Hohe Straßen“ bekannt, die wichtige Handelsorte verbanden.

Auf dem Camino Incluso trifft die Pilger*in auch an verschiedenen Stellen (Borstein, Tromm, Stiefelhütte, Weißer Stein) Pferdestationen, heute für Freizeitreiter*innen und für Pilger*innen, die mit dem Pferd unterwegs sind.

Dazu bietet der Weg besondere Orte (Kraftorte in der Natur, Kunstwerke, Bildstöcke, Begegnungsstätten, Kirchen, Ruinen, Museen, Klöster) und Gelegenheiten, Menschen zu begegnen: vor allem an den ausgesuchten Übernachtungsplätzen, Kirchen, Klöstern und Kapellen.

Kirchen, Klöster und Kapellen auf dem Weg sind Stempelstellen und sind für die Pilger*innen von besonderer Bedeutung. Sie bieten die Möglichkeit der Besinnung sowie eines Pilgerempfangs, sind meist Start- oder Zielpunkt der Etappen und haben einen wesentlichen Beitrag zur Entstehung des Wegs geleistet. Die Kontaktdaten sind auf einer Übersichtsliste auf jeder Etappe zu finden.

Für die Pilger*innen auf dem Camino Incluso sind Pilgerpass, Pilgerurkunde und Wegbeschreibungen erhältlich, auf dem Weg sind Stempelstellen eingerichtet, Pilgerempfänge lassen sich organisieren. Informationstafeln zur Infrastruktur vor Ort werden an neun Stationen aufgestellt sein.

Jakobsweg-Pilger*innen aus dem Raum Frankfurt können den Weg nutzen und von Heidelberg auf den Pfälzer oder den Badischen Jakobsweg wechseln.

Der Camino Incluso ist ein inklusiver Pilgerweg

Inklusion und Barrierefreiheit sind in der UN-Behindertenrechtskonvention festgelegt. Nach dem Gleichstellungsgesetz sollen sämtliche Lebensbereiche ohne fremde Hilfe nutzbar sein. Jedoch sind Naturräume nicht immer entsprechend veränderbar. Der Pilgerweg Camino Incluso fällt außerdem in die Kategorie der Weitwanderwege. Dies macht es noch schwerer, vorgegebene DIN-Normen vollständig zu erfüllen. Unser Pilgerweg versteht sich als ein Versuch und ein Puzzleteil auf dem Weg zu einer Nutzbarmachung für alle, ohne den Anspruch auf Perfektion.

Der Pilgerweg spricht besonders zwei Zielgruppen an, die Naturräume nicht uneingeschränkt nutzen können:

  • Menschen, die mit dem Rollstuhl unterwegs sind
  • Menschen, die von bildlicher Darstellung und einfacher Sprache profitieren

Zielgruppe:

Der Camino Incluso ist mehrfach erprobt mit einer Gruppe von Aktivrollstuhlpilger*innen und Fußpilger*innen im Verhältnis 1: 3 von Bensheim-Auerbach nach Heidelberg. Für Pilger*innen, die mit anderen Rollstuhltypen unterwegs sind, wurden genaue Beschreibungen der Strecke erstellt, zudem Varianten erprobt und beschrieben, um nach persönlichen Bedürfnissen entscheiden zu können.

Potentielle Zielgruppe:

Der Pilgerweg als Weitwanderweg über sechs Etappen ist als solcher aufgrund seiner Länge nicht für Menschen mit Gehbehinderungen geeignet. Diese Gruppe von Pilger*innen kann sich jedoch nach ihrem individuellen Bedarf eine Teiletappe heraussuchen oder die Möglichkeit eines Begleitautos nutzen.
Der Pilgerweg verläuft auf ausgewiesenen Wanderwegen und bietet in regelmäßigen Abständen Ruhebänke, Schutzhütten und Rastplätze. Jede Etappe kann abgekürzt werden. Es sind Varianten und Anschlüsse mit dem öffentlichen Nahverkehr beschrieben.

Zielgruppe:

Der Camino Incluso ist zur leichteren Orientierung durchgängig mit einem Wegzeichen (gelber Beutel) ausgeschildert.
Die Wegbeschreibungen sind auf der Internetseite in Leichter Sprache zu finden. Sie sind als PDF-Datei verfügbar.
Die Wegführung ist zusätzlich als Navigations-App mit Audiodatei verfügbar.

Stolpersteine und „das Machbare an Barrierefreiheit“:

In der Natur – machbar durch genaue Vorabinformationen:

  • detaillierte Beschreibung des Ist-Zustands: Wegverlauf und deren Varianten bezüglich Wegbeschaffenheit, Streckenlänge, Steigungen/ Gefällen, Autoverkehr
  • Beschreibung von Varianten und Umfahrungen für Streckenabschnitte, die nicht für alle bewältigbar sind (mit Umkehr-, bzw. Abzweigpunkten, Anschluss an den ÖPNV, Zufahrten und Parkplätze zu den Etappen)
  • die Kennzeichnung des Wegs mit einem besonderen Zeichen, dem gelben Pilgerbeutel zur einfachen Orientierung
  • die Aufzeichnung des Wegs in Navigationstracks: besonders wichtig für die Varianten, die nicht mit dem Pilgerbeutel ausgeschildert sind
  • Bewertung/Einschätzung aller Strecken im Sinne der Nutzbarkeit auf der Grundlage der Kriterien von „Reisen für alle“: eigene Überprüfung der gesamten Strecke mit Aktivrollstühlen, Beschreibungen einzelner Streckenabschnitte von Probepilger*innen mit E-Rollstuhl, Trekking-Liegehandbike und Rollstuhl mit Vorspannrad, beide mit elektrischem Zusatzmotor, Schieberollstuhl, Fahrrad, E-Bike, Boller-/Kinderwagen

In der Infrastruktur – machbar durch genaue Vorabinformationen:

Auf jeder Etappe gibt es mindestens eine barrierefreie (i.S.v. rollstuhlgerechte)

  • Toilette
  • Übernachtungsmöglichkeit
  • Gaststätte/ Einkaufsmöglichkeit
  • Verkehrsverbindung:
    sämtliche Buslinien mit Niederflurbussen,
    die 4 Bahnhöfe entlang des Wegs sind inzwischen barrierefrei (Aufzüge, Bahnsteig, Zugänge)

Die Zugänge zu den besonderen Orten wie die Pilgerempfänge sind für Rollstuhlpilger*innen barrierefrei (einzelne bedingt barrierefrei).

Auflistung der Angebote mit genauen Angaben

Abbildung der Infrastruktur auf schematischen Karten

In der Sprache – machbar durch Beschreibung der ausgeschilderten Strecke in „Leichter Sprache“ sowie einer Audioversion auf der Internetseite und Navigations-App

Zugang zu den Informationen:

1. Internetseite (www.camino-incluso.de): PDF-Dateien zum Download auch in „Leichter Sprache“
2. Printmedien: Flyer
3. Infotafeln: Infos zu Strecke und Infrastruktur am Start jeder Etappe
4. Navigations-Apps: Streckeninfo über Komoot
https://www.komoot.de/collection/1154131/-camino-incluso-pilgerweg-odenwald-fuer-alle
und Outdooractive – www.outdooractive.com ), als App über Handy nutzbar mit Audioguide
5. GPX-Dateien zu jeder Etappe: Camino Incluso + Varianten

Der Camino Incluso ist ein interreligiöser und interkultureller Weg

Der Camino Incluso ist auf verschiedene Religionen ausgerichtet und ermöglicht Begegnungen mit den Religionen, mit Natur und dem kulturellen Erbe.

Solche Orte der Begegnung sind:

  • eine Synagoge, Synagogendenkmäler
  • Stolpersteine
  • das Friedensmal im Garten der Freiheit (Juden-Christen)
  • alte Heilquellen
  • der Pilgerweg „Quellendank im Odenwald“
  • der „Hirschpfad“- ein Meditationsweg zum Thema Leben und Sterben
  • der Mundartweg
  • ein Keltenwäldchen
  • christliche Kirchen
  • christliche Kapellen
  • Bildstöcke
  • Kunstwerke auf dem Kunstweg
  • der Lutherstein
  • ein Kloster der Franziskaner
  • ein Kloster der Benediktiner
  • ein buddhistisches Kloster
  • ein ehemaliger römischer Tempel für den Gott Merkur in den Ruinen eines christlichen Klosters

Diese Orte werden zu Lernorten. Das Andere, das Fremde, die Differenz bietet einen Anreiz zu genauer Wahrnehmung. Diese wird gesteigert durch Personen vor Ort, die das Andere vergegenwärtigen und verlebendigen und zur Begegnung werden lassen. Pilger*innen können unterwegs Prozesse der Identitätsbildung beginnen, Vorstellungen korrigieren und Toleranz aufbauen. Im Lichte des Fremden kann das Eigene erkundet werden.

Ziel des Weges ist Heidelberg, ein Ort, an dem sich feindlich gegenüberstehende Religionen begegneten und heute viele Religionen nebeneinander und teilweise miteinander leben.

Die Stadt Heidelberg initiierte 2008 den „interreligiösen Dialog“ und fördert Projekte, die dieses Miteinander vertiefen und sich dafür einsetzen.
Die Pädagogische Hochschule bietet die Zusatzqualifikation „Interreligiöses Begegnungslernen (IRBL)“ an.

Inspiriert vom interreligiösen Pilgerweg für den Frieden in Berlin 2013 als Beispiel eines religionsübergreifenden Gebets findet der interreligiöse Dialog einen Platz auf dem Camino Incluso. Eine erste Auseinandersetzung von Schüler*innen damit ist in den Pilgerbüchern an den Stempelstellen zu lesen. An 10 Stempelstellen des Weges finden die Pilger*innen ein kleines Pilgerbuch mit jeweils sechs Gebeten, die Impulse zum Frieden geben. Die Gebete stammen aus der Tradition der evangelischen und katholischen Kirche, aus Judentum und Islam, aus dem Buddhismus, Hinduismus und Bahai. Es wird deutlich, dass alle Religionen in diese Richtung gemeinsam unterwegs sind. Jede Pilger*in kann einen ihr vertraut klingenden Text lesen oder es einmal mit einem fremden Text versuchen.

Der 2. Startpunkt auf dem Camino Incluso ist das Franziskanerkloster in Bensheim. Hier startet auch der Franziskanische Pilgerweg. Diesem folgt die Variante 2 des Camino Incluso ein Stück weit.

Franziskus hinterließ uns durch seine Reise zum Sultan in Ägypten die „4 hilfreichen großen R des Religionsdialogs“. Dr. Thomas M. Schimmel, Politikwissenschaftler und Gründungsgeschäftsführer der franziskanischen Initiative 2019, in: Tauwetter im Archiv im 32. Jg Febr. 17:

  • Rausgehen: sein gewohntes Umfeld verlassen, um Andere zu verstehen
  • Reingehen: in den Bereich des Anderen reingehen und in den Dialog treten
  • Respektvoll Handeln: sich als Gast an einem fremden Ort respektvoll verhalten und Rücksicht nehmen
  • Reagieren: von Anderen etwas übernehmen, sich inspirieren lassen und in sein eigenes Umfeld einbauen

Durch die Inspiration des immerwährenden Gebets von den „99 schönsten Namen Gottes“, das Muslime beten, entstand vielleicht der Sonnengesang von Franziskus als großer Lobpreis Gottes.

Der Camino Incluso ist ein internationaler Weg

Der „große Bruder“, der Jakobsweg in Spanien, wurde 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Der Camino Incluso verläuft auf regionalen Wanderwegen durch die reizvolle Landschaft zwischen Rhein, Main und Neckar, dem Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald. Dieser ist einer der ersten Naturparks in Deutschland, 1960 gegründet und 2015 als „UNESCO Global Geopark“ ausgezeichnet. Zahlreiche Infotafeln weisen auf die Besonderheiten der Gegend hinsichtlich Geologie, Natur und Kultur hin.

Der Camino Incluso verläuft teilweise auf ausgezeichneten Qualitätswanderwegen wie dem Alemannenweg oder dem Nibelungensteig.

Von Bensheim-Auerbach (Etappe 1) bis Lindenfels (Etappe 3) führt der Camino Incluso parallel zum Europäischen Fernwanderweg E8 (Dursey Head in Irland bis Istanbul, derzeit bis Bulgarien). Der E8 nimmt vor dem Felsenmeer den Weg über Reichenbach, Gadernheim zur Neunkirchner Höhe (wie Variante 2 des Camino Incluso), dann über Winterkasten nach Lindenfels. Am Felsenmeer trifft der Camino kurz den Europäischen Fernwanderweg E1 (Nordkap-Sizilien), in Reichenbach trifft ihn die Variante 2. Dann verabschiedet sich der E1 vom Camino Incluso, aber nicht ganz. Er trifft später noch einige Kilometer auf Etappe 5 vor Wilhelmsfeld auf ihn. Auf Etappe 6 geht es gemeinsam noch bis zum „Hirschkäfermeiler“ hinter Wilhelmsfeld.

Die Fernwanderwege wurden 1969 von der Europäischen Wandervereinigung mit dem Ziel initiiert, ein völkerverbindendes Netz von Fernwanderwegen durch Europa zu schaffen.

Die Jakobswege sind als Pilgerwege europäische Fernwanderwege mit dem Ziel Santiago de Compostela in Spanien. Der Camino Incluso versteht sich auch als Zubringer und Verbindungsweg zum badischen und pfälzischen Jakobsweg.

Sich informieren

Wie bei jedem Pilgerweg sollten sich die Pilger*innen vor Beginn über die Gegebenheiten informieren, um sich dann unbeschwert auf den Weg machen zu können:

  • Wegbeschreibungen lesen
  • anhand der Karten und Einschätzungen persönliche Bedürfnisse feststellen: Wegbeschaffenheit, Streckenlänge, Steigungen/ Gefälle
  • aktuelle Infrastruktur überprüfen:
    Übernachtungen: nachfragen (Ferien, Öffnungszeiten, Ruhetage, individuelle Bedürfnisse bzgl. Barrierefreiheit) und reservieren
    Gruppen v.a. mit Rollstuhlpilger*innen ist eine längerfristige Planung angeraten, u.a. wegen der begrenzten Anzahl barrierefreier Übernachtungsmöglichkeiten
  • ÖPNV: aktuelle Meldungen, Ausschlusstage, bei Gruppe mit mehr als 2 Rollstuhlpilger*innen: anmelden, RufTaxi im Voraus anrufen
    Liege-Handbike-Pilger*innen müssen dafür sorgen, dass am Ende der Etappe ein Rollstuhl zum Umsteigen ist und das Liegehandbike verstaut oder transportiert werden kann
  • Pilgerempfang anfragen: spätestens 2-3 Tage vorher, besser früher (in Ferienzeiten, Wochenende)
  • eigene Fähigkeiten überprüfen: Kondition, Umgang mit Hilfsmitteln (z.B. Trainingsparcours bei Manfred-Sauer-Stiftung in Lobbach
  • Fähigkeiten der Begleitpersonen überprüfen: Kondition, Umgang mit Hilfsmitteln
  • Wanderkarten besorgen/ GPX-Dateien bzw. komoot auf Handy laden: es gibt auf der gesamten Strecke Empfang, nicht immer optimal. Der Hauptweg ist mit dem Wegzeichen durchgängig ausgeschildert. Die Varianten sind auf der Internetseite beschrieben, auf komoot und outdooractive aufgezeichnet. Alle Strecken sind als GPX-Dateien vorhanden und auf der Internetseite den einzelnen Etappen zugeordnet.
    Wir empfehlen Pilger*innen die Wanderkarten des Geo-Naturparks im Maßstab1: 20 000. Diese können am einfachsten und schnellsten direkt beim Geo-Naturpark oder über den Buchhandel bestellt werden:
    Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, Wanderund Radwanderkarte, 1:20000:
    – Bergstraße-Odenwald, Nr.5: für Etappe 1 bis 3
    – Der Überwald, Nr.9: für Etappe 4 und 5
    – Heidelberg, Neckartal-Odenwald, Nr.12: für Etappe 5 und 6
  • Evtl. Vorhut kurzfristig losschicken (nach Regen, bei Forstarbeiten)
    Rollstuhlpilger*innen wird das Sommerhalbjahr empfohlen: weniger Baumfällarbeiten, weniger Regen und somit bessere Wegbeschaffenheit.
  • Evtl. Begleitbus/ -auto abrufbereit haben (für heterogene Gruppen, Mountain-HandbikePilger*innen für Rollstuhltransport)
  • Hilfsmittel checken/ anpassen/ mitnehmen (z.B. Akkuleistung, Reparaturset)

! Eine Checkliste zur Vorbereitung findet sich unter „sich informierenLeichte Sprache“!

Packliste

Leichtes Gepäck (ca. 10 % des eigenen Gewichts) mitnehmen:

  • Rucksack mit Regenschutz (oder wasserdichte Verpackungen)
  • Bauchtasche für Handy und Co.
  • Trinkflasche
  • Tages-Verpflegung für zwischendurch (Öffnungszeiten der Gaststätten und Einkaufsmärkte unterwegs zuvor checken)
  • Erste-Hilfe-Set mit Insektenschutz, Sonnenschutz, Zeckenzange, kühlendes Fußgel
  • Persönliche Medikamente
  • Blasenpflaster
  • Handschuhe für Rollstuhl- und Radpilger*innen
  • 2-3 Seile als Brems- und Zughilfe für Rollstuhl/ Kinder-bzw. Bollerwagen
  • Werk- und Flickzeug (Reparaturset/ Schlauch/ Luftpumpe) für Räder (Rollstuhl/ Fahrrad)
  • Handy, Akku, Ladekabel, Powerbank
  • Persönliche Hilfsmittel (Stöcke, Ersatzbrille, Zusatz -Akku, elektrischer Antrieb…)
  • Wanderkarten/ App/ Pilgerinfos
  • Pilgerpass/ Personalausweis/ Schwerbehindertenausweis/ Ticket für ÖPNV/ Notfallausweis/ Krankenversicherungskarte/ Impfpass/ Euroschlüssel für WC/ Geld/ Geldkarte
  • Stift und Pilgertagebuch
  • Stein von zu Hause (zum Ablegen auf dem Heiligenberg oberhalb von Heidelberg/ „Engelskirche“ am Philosophenweg, siehe Etappe 6)
  • Hygieneartikel
  • Waschseife für Handwäsche + 2 Wäscheklammern
  • Kleidung (Wanderschuhe, Socken, Unterwäsche, strapazierfähige Hose, Pullover, Regen- und Sonnenschutz, Badehose/ -anzug, leichte Schuhe für abends, Handtuch, Waschhandschuh)

Interaktive PacklisteWeitere Informationen 
Reisecheckliste für Menschen mit BehinderungWeitere Informationen 
Reiseblog, PacklisteWeitere Informationen 

Empfang, Pass und Urkunde für die Pilger*in

Auf dem Camino Incluso gibt es für die Pilger*in am Ende der (Teil-)Etappe einen Pilgerempfang. Die Pilger*in wird persönlich empfangen, wenn sie sich zuvor anmeldet. Die Kontaktdaten findet die Pilger*in auf der Liste „Pilgerempfang“.

In den Pilgerpass stempelt die Pilger*in bei Erreichen des jeweiligen Ortes den Pilgerstempel. Dieser dokumentiert ihren Pilgerweg.

Der Pilgerpass verbürgt keine Rechte. Er verpflichtet in Auftreten und Verhalten, sich als Pilger*in zu erweisen.

Der Pilgerpass mit allen Stempeln auf der gewählten Strecke (Camino Incluso oder Variante) belegt, dass die Pilger*in die 6 Wegabschnitte, insgesamt ca. 84 km, selbst zurückgelegt hat. Er soll ein Andenken und eine Anerkennung sein.

Mit dem ausgefüllten Pilgerpass kann sich die Pilger*in die interreligiöse Pilgerurkunde ausstellen lassen. Die Pilgerurkunde bescheinigt, dass die Pilger*in in Achtsamkeit, in Verantwortung füreinander und im Geist der Nächsten- und Naturliebe unterwegs war.

Wir freuen uns, wenn die Pilger*in Lust auf weitere Pilgerwege in Deutschland oder sogar auf den großen Jakobsweg (Camino Francés) in Spanien bekommen hat. Für alle Wege, die sie geht, wünschen wir alles Gute, die Fähigkeit zum Durchhalten sowie Innehalten, gute eigene Gedanken und interessante und unterstützende Begegnungen.

Infoblatt zu den Pilgerstempeln in den Kirchen, Kapellen, Klöster: Auf dem Infoblatt erhält die Pilger*in Infos zum individuell ausgewählten und geschnitzten Stempelmotiv, zu der Gemeinde oder zu dem Ort und der persönlichen Bedeutung für die Initiator*innen. Das Infoblatt bietet spirituelle sowie kreative Impulse für den Weg. Es ist dem Pilgerpass entsprechend gestaltet. Die neugierige Pilger*in entdeckt durch Fingergeschick die Übersetzung in Leichte Sprache.
Es kommen immer wieder neue Stempelstellen und neue Beteiligte dazu. Dabei kann sich das Infoblatt in der Gestaltung unterscheiden.
Die Stempelstellen sind in den Pilgerpässen aufgelistet.

Pilgerkästchen: An manchen Stationen gibt es ein Pilgerkästchen. Die Pilger*in erkennt es an dem Zeichen, dem gelben Pilgerbeutel. Dort befinden sich Stempel, Pilgerbuch und das Infoblatt. Manche Kirchen sind offen. Stempel, Pilgerbuch und das Infoblatt sind in der Kirche. Genaue Beschreibungen dazu gibt es bei den einzelnen Etappen.

Pilgerpass und Pilgerurkunde sind ausschließlich erhältlich über den Kontakt:

Der vollständige Pilgerpass kann uns eingescannt oder fotografiert über Mail zugeschickt werden. Bei vorheriger Anmeldung werden die Pilger*innen, wann immer möglich, am Ziel in Heidelberg empfangen und bekommen die Urkunde persönlich überreicht.

Hilfsmittel auf dem Pilgerweg

1. Die Sprache:

Alle Informationen zur ausgeschilderten Strecke gibt es auch in Leichter Sprache.
Es gibt eine Audioversion auf der Internetseite.

2. Das Wegzeichen:

Der Camino Incluso ist durchgängig mit einem einheitlichen Zeichen ausgeschildert: dem gelben Pilgerbeutel

3. Navigation und GPX-Dateien:

Unterwegs kann auch die Navigations-App von komoot genutzt werden.
Alle Dateien stehen als GPX-Dateien zur Verfügung.

4. Die Gruppe:

In den Etappenbeschreibungen stoßen die Pilger*innen auf den Begriff „Teamaufgabe“.

Der Pilgerweg ist ein Weitwanderweg über 6 Etappen. Empfohlen wird das Pilgern in der Gruppe. Im Gegensatz zu den vielbegangenen Abschnitten auf dem Jakobsweg können sich die Pilger*innen auf dem Camino Incluso nicht auf zahlreiche Begegnungen und Unterstützung anderer Pilger*innen unterwegs verlassen. Es ist gut, Erfahrungen zu teilen und zu kommunizieren.

Eine der 10 Bergwanderregeln sagt: am besten in der Gruppe (mindestens zu dritt) unterwegs sein. Im Falle eines Unfalls bleibt eine Person bei der verletzten Person, die dritte Person holt Hilfe (Notrufnummer 112). Die Gruppe richtet sich immer nach dem schwächsten Glied. Die Personen müssen immer in Sicht- und Rufkontakt bleiben.

Es gilt unterwegs das Wegerecht für alle. Auch im Wald gilt Betretungsrecht für alle. Das ist im Waldgesetz für Hessen und Baden-Württemberg genau geregelt. Finden notwendige Forstarbeiten statt, wird der Bereich vom Forstwirt abgesperrt und ein Umweg angezeigt. Dieser Umweg ist aber nicht unbedingt barrierefrei und für alle nutzbar. Es können zwar die einzelnen Forstreviere angefragt werden, aber es ist im Vorfeld nicht gesichert, dass die Zuständigen immer erreichbar sind.

Auch herunterfallenden Äste oder ein umgestürzter Baum können erst mal den Weg versperren.

Auf den Wanderkarten sowie auf den schematischen Karten des Camino Incluso sind immer die Rettungspunkte (grünes Kreuz + eine Nummer) angegeben, die von Rettungsfahrzeugen angefahren werden. Diese müssen im Notfall angegeben werden.

Rettungs-App „Hilfe im Wald“

Da der Pilgerweg ein Weitwanderweg ist, sollte das Gepäck leicht bleiben. Dennoch sind Wechselkleidung sowie Hygieneartikel etc. zusätzlich notwendig. In der Gruppe von Rollstuhlpilger*innen und Fußpilger*innen, kann der Inhalt der Tagesrucksäcke aufgeteilt werden. Ein leichter Tagesrucksack passt hinten an den Rollstuhl. Es muss darauf geachtet werden, dass das Gewicht nicht zu sehr verlagert oder das Fahren behindert wird. Manchmal ist auch ein Anhänger hilfreich.

Für die Überwindung von Hindernissen als Team in einer Gruppe ist es ratsam, ein Team von 1 Rollstuhlpilger*in und 3 Fußpilger*innen zu bilden.

Bei elektrobetriebenen Rollstühlen wie z.B. Liege-/Mountainhandbikes ist angeraten, dass die Fußpilger*innen ein Mountainbike/ E-Bike nutzen, um ein gemeinsames Tempo zu haben.

Radfahrer*innen dürfen nur Wege nutzen, die mindestens 2 m breit sind oder die speziell ausgeschildert sind. Der Camino Incluso verläuft zu 99 % auf Wegen von 2 m Breite. Auf der vorletzten und letzten Etappe sind je ca. 1 km und 150 m auf einem Fußpfad zurückzulegen. Radfahrer*innen und Liegehandbike-fahrer*innen müssen auf die Landstraße ausweichen, Rollstuhlpilger*innen sollten den ÖPNV nutzen. Die beiden Stellen sind beschrieben.

Die Gruppe als Hilfsmittel nutzen + 2-3 Seile zur Absicherung mitnehmen:

  • Teamaufgabe: Gefahr auf der Straße gemeinsam reduzieren
    Auf dem Pilgerweg gibt es 3 kurze Abschnitte auf der Straße (Etappe 5 und 6) und 4 Überquerungen von einer Landstraße ohne Sicherung (Etappe 2, 4, 5 und 6). Bei Überquerungen ist es gut, wenn eine Fußpilger*in nach links, die andere nach rechts absichert. Auf Wegabschnitten entlang der Landstraße ist es hilfreich, sich als Gruppe sichtbar zu machen. Mindestens 2 Fußpilger*innen können dafür durch Zusammenbinden der Seile eine mobile zusätzliche Spur simulieren und so die Rollstuhlpilger*innen von der Fahrbahn absichern.
  • Teamaufgabe: Unebene naturnahe Wegstücke gemeinsam überwinden
    2 – 3 Personen als Schiebehilfe oder/ und Zughilfe mit 2 – 3 Seilen für Aktivrollstuhlpilger*innen
  • Teamaufgabe: Anstiege und Gefälle gemeinsam überwinden
    durch 2 – 3 Personen Schiebe-/ Zughilfe und Bremshilfe mit 2 – 3 Seilen für Aktivrollstuhlpilger*innen
  • Teamaufgabe: Entscheidung für Variante bzw. Umfahrung
Infotafel

Am Start jeder Etappe findet die Pilger*in eine Infotafel.

Die Pilger*in erhält Informationen zum Weg, der Umgebung und zu den Besonderheiten der Etappe.

Die Infotafel zeigt auf einer schematischen Karte den Wegverlauf, die Wegbeschaffenheit sowie Steigungen und Gefälle. Es sind die Hauptroute (Camino Incluso) sowie die Varianten (V1, V2, V3) auf der Karte dargestellt.

Eine Einschätzung der Wegstrecken für verschiedene Nutzergruppen wurde von uns vorgenommen.

Die Karte gibt einen Überblick über die Infrastruktur: Pilgerempfänge und Stempelstellen, Gasthäuser und Einkaufsmöglichkeiten, Parkplätze und Toiletten, Bus und Bahn, besondere Orte und Kraftorte, Freibäder und Übernachtungsmöglichkeiten, Ruhebänke und Schutzhütten, Spiel- und Bewegungsplätze. Gekennzeichnet sind diese Orte nach den Kriterien „barrierefrei“ – „bedingt barrierefrei“ – „nicht barrierefrei“ für Rollstuhlpilger*innen.

Zum Beispiel:
Gasthaus: barrierefrei:
Gasthaus: bedingt barrierefrei:
Gasthaus: nicht barrierefrei:

Weiter aufgeführt sind

  • die Kontaktdaten der Touristinfos am Weg und den Kirchen
  • das Etappenthema der jeweiligen Etappe
  • Besonderheiten der Etappe und Tipps

Anhand des QR-Codes sowie der angegebenen Internetadresse kommt die Pilger*in direkt auf die Webseite des Camino Incluso.

Aus Platzgründen und um die Infos aktuell zu halten, können nicht alle Informationen auf der Infotafel dargestellt werden. Diese sind bei den einzelnen Etappen unter „Vorbereitung“ schnell aufrufbar.

Standorte: direkt am Camino Incluso

 

Bensheim-Auerbach Ev. Gemeindezentrum, Bachgasse
Bensheim (E1, V1) Franziskanerkloster
Beedenkirchen Ev. Kirche (an der Mauer unterhalb, am Pilgerweg)
Reichenbach (E2, V1-3) Gasthof Traube (an der Mauer unten, bei Bushaltestelle)
Winterkasten Ev. Kirche
Hammelbach Ev. Kirche (an Mauer gegenüber, am Pilgerweg)
Siedelsbrunn Am Parkplatz (zwischen Kloster Buddhas Weg und Hardbergklause, am Pilgerweg)
Kohlhof Naturfreundehaus (am Haus)
Heidelberg Jesuitenkirche (im Garten- durch linken Seitengang in de r Kirche, linke Tür an Kreuzwegstation 8 und 9)
Infrastruktur

Übernachten

Für den Camino Incluso gibt es eine Übersichtsliste aller Übernachtungsmöglichkeiten auf Etappe 1–6 Camino Incluso und Varianten

In der Übersicht sind Übernachtungsmöglichkeiten genannt, die direkt am Pilgerweg liegen, die von uns persönlich angefragt und besucht wurden und oft Herbergscharakter haben.

Der Fokus war gerichtet auf: möglichst barrierefrei bzw. flexibel, einfach, gruppengeeignet, am Weg und dort ohne zusätzlichen ÖPNV erreichbar.

Es sind weitere Tipps gelistet:

  • Lage am Pilgerweg
  • Infos zu Barrierefreiheit (im Sinne von „rollstuhlgerecht“)
  • Einzel- bzw. Gruppenübernachtung
  • Selbstversorgung/ ÜF/ HP
  • Preis/ Bedingungen
  • Spezielle Angebote
  • Hunde/ Pferde erlaubt
  • ÖPNV-Linien
  • Tourist Informationen
  • Gastgeberverzeichnisse von einzelnen Gemeinden

 

Versorgung

Für den Camino Incluso gibt es eine Übersichtsliste aller Versorgungsmöglichkeiten auf Etappe 1-6 Camino Incluso und Varianten

In der Übersicht sind Versorgungsmöglichkeiten genannt, die direkt am Pilgerweg liegen, die von uns persönlich angefragt und besucht wurden.

Der Fokus war gerichtet auf: möglichst barrierefrei bzw. flexibel, einfach, gruppengeeignet, am Weg und dort ohne zusätzlichen ÖPNV erreichbar.

In den größeren Städten Bensheim, Bensheim-Auerbach, Fürth, Wald-Michelbach und Heidelberg gibt es alle notwendigen Versorgungsmöglichkeiten am Weg. Diese sind nicht alle aufgelistet.

Folgende Angaben finden sich auf der Übersichtsliste:

  • Gasthäuser
  • Einkaufsmöglichkeiten (Supermarkt, Bäckerei, Metzgerei, Hofladen)
  • Ruhetage
  • Öffnungszeiten
  • Apotheken
  • Geldinstitute
  • Spezielle Angebote für Pilger*innen
  • Besonderheiten
  • Toiletten barrierefrei für Rollstuhlpilger*innen (noch keine Toiletten FÜR ALLE auf dem Weg, in HD 3 Toiletten aber bereits genehmigt)
  • Parkplätze
  • ÖPNV-Linien
  • Lage am Pilgerweg
  • Infos zu Barrierefreiheit (im Sinne von „rollstuhlgerecht“)
  • Links zu Gastgeberverzeichnissen (erstellt von den Gemeinden)

 

Links zu:

ÖPNV

Allgemeine Infos

Deutsche Bahn:

Bus/ Taxi:
Rollstuhlpilger*innen, v.a. ab 2 Personen, bei Nutzung des ÖPNV besser zuvor anrufen (Platz, Rampe, Niederflurfahrzeug)

Bus- und Bahn-Linien am Camino Incluso

Linien des VGG am Camino:

  • Linien Odenwald Nord:
    664: Bensheim-Reichenbach-Modautal-Gadernheim (und zurück)
    665: Bensheim-Lautertal-Lindenfels-Gadernheim (und zurück)
    666: Fürth-Schlierbach-Lindenfels-Gadernheim (und zurück)
  • Linien Odenwald Süd:
    681: Weinheim-Birkenau-Gorxheimertal-Abtsteinach- Siedelsbrunn- Wald-Michelbach-Grasellenbach (und zurück)
    685: Wald-Michelbach-Heddesbach-Langenthal-Hirschhorn (und zurück)
  • Linien Odenwald Mitte:
    667: Grasellenbach-Fürth-Heppenheim
    697: Wald-Michelbach-Grasellenbach-Fürth-Rimbach (und zurück)
  • Stadtverkehr Bensheim:
    671: Bensheim Bahnhof-Auerbach (und zurück)

Linien des VRN am Camino:

  • Stadtgebiet Heidelberg: 31, 33, 35,34
    34: Heidelberg-Wilhelmsfeld-Heiligkreuzsteinach (und zurück)
    735: Hauptbahnhof über Neckargemünd, Neckarsteinach, Schönau und Heiligkreuzsteinach-Eiterbach
    754: Hauptbahnhof über Neckargemünd nach Waldwimmersbach
    628: Wilhelmsfeld – Altenbach – Schriesheim – Ladenburg – Seckenheim

Regional-Bahn:

  • Weschnitztalbahn: Linie 654
    Verlauf: Weinheim-Fürth im Odenwald (RB 69): Mo – Fr halbstündlich, Sa + So: stündlich
  • Odenwaldbahn: Linie 65, G 80
    RMV Servicetelefon: 069 24 24 80 24
    Verlauf: Frankfurt a. Main-Eberbach a. Neckar
    http://www.vias-online.de/data/g80_2021.pdf (13.12.2020-11.12.2021)
  • Main-Neckar-Bahn: Linie 60, G 60
    RMV Servicetelefon: 069 24 24 80 24
    http://www.vias-online.de/data/g80_2020.pdf (15.12.2019-12.12.2020)
    Verlauf: Frankfurt – Bensheim – Heidelberg – Mannheim
    RB 66/67/68: Frankfurt – Bensheim-Auerbach – Bensheim – Neu-Edingen – Heidelberg – Wiesloch/Walldorf
    RE 60: Frankfurt – Bensheim-Auerbach – Bensheim – Neu-Edingen – Mannheim